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Stage Devil Wireless Guitar – Testbericht
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Spezielle Periferie hat es schon immer bei Spielen gegeben. Angefangen bei Missle Command, das besonders gut mit einem Trackball zu spielen war, entwickelte sich die Zusatzhardware immer weiter. In den 80er Jahren gab es wohl kaum ein NES ohne die Fittnessmatte, deren heutiges Pendant vermutlich die DanceDanceRevolution-Matte ist.

Am weitesten verbreitet bei Konsolen der letzten Generation dürfte aber die Lightgun sein, die allerdings durch den Einzug der Flachbildschirme nun auf dem Rückzug ist – zumindest, wenn man den aktuellen Time Crisis Titel vernachlässigt. Auf der aktuellen Generation gelang der Hardware-Durchbruch mit Guitar Hero und Rockband. Unzählige Titel gibt es bereits von diesen beiden Gegnern und jeder hat so seinen persönlichen Favoritentitel. Die Hardware dazu besteht in der Regel aus Gitarre, Bass, Schlagzeug und Mikro. Kauft man ein Set, ist man schnell 200 Euro los und hat zudem nur eine Gitarre. Gut, dass es Hersteller gibt, die relativ günstig Abhilfe schaffen.

Die Speedlink Stage Devil Wireless Guitar verspricht viel und scheint ein guter Deal zu sein, um in das Rockband-Geschäft einzusteigen, Guitar Hero zu  werden oder die bestehende Band um einen Bassisten zu erweitern. Ob das Produkt allerdings das hält, was es verspricht, erfahrt Ihr in unserem Testbericht. Dank Speedlink ist es uns sogar möglich, gleich noch ein Exemplar der an Euch zu verlosen. Die Gewinnfrage findet Ihr wie immer am Ende des Testberichts.

Rock On!

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Die Stage Devil Guitar ist zwar keiner Fender Stratocaster oder Les Paul nachempfunden, dennoch macht sie einiges her und braucht sich nicht vor den großen Namen der Konkurrenz verstecken. Schlichtheit ist bei Speedlink angesagt und auf dem kleinen schwarzen Dreieck ist alles untergebracht, was das Spielerherz begehrt. Zunächst steht aber der Zusammenbau der sowohl für Links- als auch für Rechtshänder geeigneten Gitarre an. Dazu muß man nach dem Auspacken nur das Kopfstück aufstecken und den Tragegurt einstellen und befestigen. Nach dem Einlegen der Batterien kann es auch gleich losgehen.

Durch den geschickten Einsatz von Adaptern, kann man das gute Stück sowohl an einem PC und der PS3 über USB, als auch an einer PS2 über den Controlleranschluß betreiben. Zu diesem Zweck liegt dem Gitarrencontroller ein passender Playstation 2 Empfänger, der über einen USB-Adapter an den PC oder die PS3 angeschlossen wird, bei. Praktischerweise lässt sich dieser auch gleich dazu nutzen, ein PS2-Gamepad am PC oder der PS3 zu betreiben, denn er verfügt nicht nur über passende Treiber für den PC, sondern auch über eine Taste zu Wahl des Controllerports für die PS3.

Die Optik des Empängers lässt zwar vermuten, dass es sich um einen Infrarotempfänger handeln könnte, allerdings zeigt sich nach dem Anschluss, dass die hinter der Plexiglasscheibe sichtbaren LEDs nur den Status von Anschluss und Empfang zur Gitarre anzeigen, wärend der Empfang der Signale standesgemäß über eine 2,4 GHz Funkfrequenz geregelt wird., der zudem absolute Bewegungsfreiheit erlaubt. Befindet man sich schon lange außer Sichtweite zum Fernseher, kann man dennoch noch weiterspielen.